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3D Druck Fused Deposition Modeling (FDM) kurz erklärt - 3D Druck Möbel

3D Druck Service von Möbel im FDM Verfahren

Das Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahren ist eine der gebräuchlichsten Technologien im 3D-Druck Bereich. Es wurde 1988 von Scott Crump erfunden und wird heute von vielen Herstellern verwendet.

Beim FDM-Verfahren wird ein thermoplastischer Kunststoff in Form von Filamenten verwendet. Das Filament wird durch eine beheizte Düse geführt, die es schmilzt. Der geschmolzene Kunststoff wird dann Schicht für Schicht auf eine Bauplattform aufgetragen und erstarrt dort wieder.

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Die Bauplattform bewegt sich in der Z-Achse nach unten, während die Düse sich in der X- und Y-Achse bewegt, um das geschmolzene Material in der gewünschten Form abzulegen. Auf diese Weise werden Schicht für Schicht Objekte aufgebaut.

Während des Druckvorgangs können auch Stützstrukturen verwendet werden, um Überhänge zu unterstützen. Diese Stützstrukturen werden aus einem separaten Material gedruckt und können nach dem Druck entfernt werden.

Nach dem Druckvorgang muss das gedruckte Objekt auskühlen und aushärten, bevor es verwendet werden kann. Je nach Größe und Komplexität des Objekts kann der Druckvorgang einige Stunden oder sogar Tage dauern.

Das FDM-Verfahren ist weit verbreitet, da es vergleichsweise kostengünstig ist und eine große Auswahl an thermoplastischen Materialien verwendet werden kann. Es wird in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, von Prototypenbau bis hin zur Herstellung von Endprodukten.


Hier sind noch weitere Informationen über das FDM-Verfahren im 3D-Druck Bereich:

  1. Materialauswahl: Beim FDM-Verfahren können verschiedene Arten von thermoplastischen Materialien verwendet werden, darunter ABS, PLA, PETG, Nylon und viele mehr. Jedes Material hat unterschiedliche Eigenschaften, wie zum Beispiel Festigkeit, Flexibilität oder Hitzebeständigkeit. Die Auswahl des richtigen Materials hängt von den Anforderungen des gedruckten Objekts ab.

  2. Schichtdicke: Die Schichtdicke ist ein wichtiger Parameter beim FDM-Verfahren. Sie bestimmt die Auflösung und Genauigkeit des gedruckten Objekts. Je dünner die Schichtdicke gewählt wird, desto glatter und detaillierter wird das gedruckte Objekt, jedoch steigt auch die Druckzeit entsprechend an.

  3. Designrichtlinien: Beim Design von Objekten für den FDM-Druck müssen bestimmte Richtlinien beachtet werden, um beste Ergebnisse zu erzielen. Zum Beispiel sollten Überhänge vermieden oder mit Stützstrukturen gedruckt werden. Es ist auch wichtig, dass das Design eine gute Haftung auf der Bauplattform ermöglicht und keine zu großen horizontalen Flächen enthält, da diese zur Verformung neigen können.

  4. Nachbearbeitung: Nach dem Druckvorgang können gedruckte Objekte weitere Nachbearbeitung erfordern. Dies kann das Entfernen von Stützstrukturen, das Glätten der Oberfläche mit Schleifpapier oder das Lackieren des Objekts umfassen. Die Nachbearbeitung hängt vom gewünschten Endergebnis und der Qualität des Drucks ab.

  5. Anwendungsbereiche: FDM-Drucker werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie z.B. im Prototypenbau, in der Produktentwicklung, in der Architektur, im Bildungsbereich und sogar im medizinischen Bereich. Mit dem FDM-Verfahren können Prototypen schnell und kostengünstig hergestellt werden, und es ermöglicht auch die Produktion von maßgeschneiderten Produkten oder Ersatzteilen.

Das Fused Deposition Modeling Verfahren hat sich als eine zuverlässige und kostengünstige Methode im 3D-Druck etabliert. Es ermöglicht die kreative Umsetzung von Ideen und die schnelle Herstellung von Prototypen oder Endprodukten.

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