BIQU Panda Treat
- Sascha Surbanoski

- 18. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

BIQU hat mit dem Panda Treat ein innovatives Erweiterungssystem vorgestellt, das herkömmliche 3D-Drucker der Marken Bambu Lab in ein System zur Dekoration von Lebensmitteln verwandelt. Dieses Add-on ist speziell für die X-, P- und A-Serien konzipiert und wurde bereits auf Fachmessen wie der Formnext der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Funktionsweise unterscheidet sich grundlegend vom klassischen 3D Druck, da kein Kunststoff geschmolzen wird. Stattdessen handelt es sich um eine Art Dosier- oder Tintenstrahlsystem, mit dem essbare Farben und Massen wie Zuckerguss präzise aufgetragen werden können. Zu den Einsatzmöglichkeiten gehört das Beschriften von Keksen, das Verzieren von Kuchen und Macarons oder das Aufbringen von Motiven direkt auf den Milchschaum eines Kaffees.
Technisch wird das Modul extern am Druckkopf montiert und arbeitet völlig unabhängig vom normalen Filament- und Hotend-System, weshalb auch keine Beheizung erforderlich ist. Die Materialablage erfolgt mechanisch durch Dosieren oder Sprühen. BIQU gibt an, dass die für das System vorgesehenen essbaren Materialien FDA-konform sowie Halal- und Koscher-zertifiziert sind.
Für die Bedienung stellt der Hersteller eine eigene Weboberfläche zur Verfügung, über die der passende G-Code für die gewünschten Motive erzeugt werden kann. Aktuell ist der Panda Treat im Online-Shop von BIQU bereits gelistet, wird dort jedoch noch als ausverkauft mit einem Platzhalterpreis geführt. In Branchenkreisen wird über einen Verkaufspreis von etwa 149 US-Dollar spekuliert, während ein offizielles Veröffentlichungsdatum noch nicht feststeht.
Neben diesem speziellen Modul bietet BIQU unter der Panda-Serie weiteres Zubehör für Bambu Lab Drucker an, darunter spezielle Bauplatten, LED-Upgrade-Kits und alternative Getriebesätze für den Extruder. Das Portfolio des Unternehmens erstreckt sich zudem auf ungewöhnliche Lifestyle-Produkte wie einen luftlosen Basketball.




