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BIQU BMCU-370 ermöglicht Vierkanal-Filamentwechsel

  • Autorenbild: Sascha Surbanoski
    Sascha Surbanoski
  • 8. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Quelle: BIQU
Quelle: BIQU

Der Hersteller BIQU stellt mit dem neuen BIQU BMCU-370 ein kompaktes Vierkanal-Filament-Feeding-System für den Multicolor-3D-Druck vor. Das System kombiniert einen Filament-Switcher und einen Filamentbuffer in einem Modul und ermöglicht das automatische Umschalten zwischen bis zu vier Filamenten über eine gemeinsame Zuleitung zum Drucker.

Das Gerät ist als externe Erweiterung konzipiert und wird zwischen Filamentspulen und Extruder installiert. Ziel ist es, Multicolor- und Multimaterial-Druckfunktionen auch bei Druckern ohne integriertes Materialmanagementsystem bereitzustellen.



Inhaltsverzeichnis



Flexible Multicolor-Erweiterung für bestehende 3D-Drucker


Das System wurde so entwickelt, dass es mit verschiedenen 3D-Druckern kompatibel ist. Laut Hersteller kann derBIQU BMCU-370 unter anderem mit folgenden Druckermodellen verwendet werden:

  • Bambu Lab A1 Mini

  • Bambu Lab A1

  • Bambu Lab P1P

  • Bambu Lab P1S

Durch die externe Bauweise kann das System relativ einfach nachgerüstet werden, ohne dass größere Änderungen am Drucker selbst erforderlich sind. Dies macht es besonders interessant für Anwender, die ihre vorhandenen Geräte um Multicolor-Funktionen erweitern möchten.




Integrierter Filamentbuffer für stabilen Materialfluss


Ein zentrales Merkmal des Systems ist der integrierte Filamentbuffer. Dieser sorgt dafür, dass der Filamentfluss während des Materialwechsels stabil bleibt und Druckunterbrechungen reduziert werden.

Beim Wechsel zwischen verschiedenen Filamenten kann es zu Zug- oder Spannungsproblemen kommen. Der Buffer gleicht diese Bewegungen aus und sorgt für eine gleichmäßige Materialzufuhr zum Extruder.

Optional kann ein zusätzlicher Rewind-Mechanismus verwendet werden, der das Filament nach einem Wechsel automatisch zurückzieht. Dadurch wird verhindert, dass das Filament locker von der Spule läuft oder sich verheddert.




Offene Plattform mit Fokus auf Erweiterbarkeit


Ein weiterer wichtiger Aspekt des Systems ist das offene Plattformkonzept. Das bedeutet, dass Anwender das System an ihre individuellen Anforderungen anpassen oder erweitern können.

Zu den geplanten Erweiterungen gehört unter anderem die Unterstützung für die FirmwareKlipper, die in der 3D-Druck-Community weit verbreitet ist.

Das System benötigt lediglich eine externe Stromversorgung mit 24 Volt sowie eine typische Raumtemperatur zwischen 0 und 40 °C, was in den meisten Innenräumen problemlos erfüllt wird.




Zwei Varianten für unterschiedliche Nutzergruppen


Der Hersteller bietet das System in zwei Versionen an, um sowohl Einsteiger als auch erfahrene Anwender anzusprechen:

  • DIY-Kit (Selbstaufbau) – für Nutzer, die das System selbst montieren möchten

  • Vormontierte Version – für eine schnellere Inbetriebnahme

Diese flexible Produktstrategie ermöglicht es Anwendern, je nach Erfahrung und Budget die passende Variante zu wählen.





Fazit (Conclusion)


Mit dem neuen BIQU BMCU-370 bietet BIQU eine kompakte und flexible Lösung für den Multicolor-3D-Druck. Die Kombination aus Filament-Switcher und integriertem Buffer ermöglicht einen stabilen Materialwechsel und kann die Druckqualität bei komplexen Projekten verbessern.

Besonders interessant ist das System für Anwender, die ihre bestehenden 3D-Drucker ohne große Umbauten erweitern möchten. Durch die offene Plattform und geplante Softwareunterstützung könnte das System langfristig eine vielseitige Option für Maker, Entwickler und kleine Produktionsumgebungen darstellen.

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